Eingewöhnung

Der Beginn in der Kita ist eine wichtige Zeit für Kinder und ihre Familien. Unsere pädagogischen Fachkräfte unterstützen diesen Übergang aufmerksam und einfühlsam. Wir möchten, dass Sie und Ihr Kind sich bei uns wohlfühlen.

(c) Fröbel e.V./Hanno Keppel

Das Eingewöhnungskonzept

Wir arbeiten nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Ihr Kind kommt mit einer Bezugsperson aus der Familie für ein bis zwei Stunden zu uns. Sie und Ihr Kind lernen die Räumlichkeiten, Materialien, Abläufe, Kinder und Fachkräfte kennen.

Erste Schritte zur Selbständigkeit

Wenn Ihr Kind bestimmte Signale zeigt und eine Beziehung zur Fachkraft aufgebaut hat, erfolgt frühestens ab dem vierten Tag eine kurze erste Trennung. Während dieser Phase bleibt die Bezugsperson in der Einrichtung, falls Ihr Kind sie benötigt.

Dauer der Eingewöhnung

Die Eingewöhnung ist individuell und kann variieren. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um Ihrem Kind einen guten Start zu ermöglichen. Erfahrungsgemäß dauert die Eingewöhnung etwa vier bis sechs Wochen. Während dieser Zeit benötigt Ihr Kind Ihre Unterstützung als sicheren Hafen.

Auf unserem YouTube-Kanal für Familien finden Sie weitere Videos in unterschiedlichen Sprachen rund um das Thema Kita.

Schauen Sie gerne mal vorbei!

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Eingewöhnung in der Villa Charlier

Sobald wir Ihnen einen Platz anbieten können, melden wir uns über Little Bird und nehmen im Anschluss daran Kontakt zu Ihnen auf. Wir laden Sie zu einem individuellen Vertragsgespräch inclusive Hausbesichtung ein. Hier können Sie all Ihre Fragen stellen. Die Einrichtungsleitung nimmt sich die Zeit für Sie.

Wenn der Vertrag abgeschlossen ist, wird es sehr bald einen Elternabend geben.

Ein paar Wochen vor der Eingewöhnung vereinbaren die Kollegen und Kolleginnen einen Termin für einen Hausbesuch mit Ihnen. Die beiden Bezugserzieher*innen besuchen Ihr Kind in seinem häuslichen Umfeld - ein wichtiger Baustein der Eingewöhnung - und besprechen mit Ihnen ganz individuelle Fragen zu Gewohnheiten Ihres Kindes. Beim Hausbesuch besprechen wir auch, wann es losgeht und wie wir zusammenarbeiten.

Zwei "Schnuppernachmittage" vorher helfen auch schon zur Kontaktaufnahme des Kindes. Die Dauer der Eingewöhnung entscheidet Ihr Kind.

Nehmen Sie sich genug Zeit und haben Sie Vertrauen in die Erfahrungen des pädagogischen Personals. Wir haben sehr viel Respekt davor, dass Sie uns "Ihr Liebstes" anvertrauen. Jederzeit beantworten wir Ihre Fragen und klären Unsicherheiten. Grundsätzlich hat es Ihr Kind einfacher, wenn auch Sie sich wohlfühlen. Seien Sie herzlich Willkommen, und geniessen Sie erste Momente im Elterncafè, wenn Ihr Kind erste kleine Trennungen zulässt.

Nachdem Ihr Kind eingewöhnt ist, verabreden sich die Bezugserzieher*innen mit Ihnen zu einem Eingewöhnungsabschlussgespräch.

Denken Sie daran, dass es auch nach der Eingewöhnung immer wieder "Höhen und Tiefen" gibt. Vertrauen ist die einzige Basis, auf der wir, Sie als Eltern und wir als pädagogisches Team, aufbauen.

Wir freuen uns auf eine schöne Kindergartenzeit mit Ihnen.

"Wir wachsen nach oben"

Die Kinder erleben innerhalb Ihrer Zeit in unserem Haus unterschiedliche Entwicklungsstufen, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Kompetenzen.

Sie lernen voneinander: Die Jüngeren von den Älteren und umgekehrt.

Die Förderung des gemeinsamen Spielens, Entdeckens und Lebens hat einen hohen Stellenwert in altersgemischten Kindertageseinrichtungen. Wir pädagogischen Mitarbeiter*innen begleiten die Kinder dabei, beobachten sie und tauschen uns aus. Eine Lernumgebung, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird, sehen wir als unsere Hauptaufgabe. In unserem offenen Konzept erleben die Kinder unterschiedliche Gruppenkonstellationen und Bezugserzieher*innen. Das stärkt sie und macht sie emotional sicher, sich im Haus offen und interessiert zu bewegen und Kontakte zu knüpfen.

Das sind Grundlagen für selbstständiges Lernen, Neugier, Interesse und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.

Dementsprechend sind die Räume in der unteren Etage für die jungen Kinder ganz anders gestaltet, als oben. Die jüngeren Kinder sollen sich geborgen fühlen und sich ihren Bedürfnissen entsprechend frei bewegen und entfalten können. Wir möchten sie so wenig wie möglich in ihrer Experimentier- und Erkundungsphase eingrenzen müssen, So bieten wir den Kindern in klaren Themenräumen unterschiedliche Materialien an, begleiten und beobachten sie und geben Impulse. Ältere Kinder brauchen eine andere Vorbereitete Umgebung. Diese können wir ihnen bis zum Eintritt in die Schule in der oberen Etage bieten. Nicht nur die zukünftigen Schulkinder sind alle zusammen, auch die Kinder der Jahrgänge davor können in einer anregungsreichen Umgebung Projekte mitgestalten, individuell gefördert werden und weiter „wachsen“.

Wann dieser Schritt erfolgt, ist bei jedem Kind unterschiedlich, hat nichts mit dem Geburtsdatum zu tun und erfolgt ganzjährig.